Banken und deren spezielle Finanzdienstleistungen

Banken und deren Aufgaben
Banken gehören mit allen ihren Leistungen zum Finanzsektor der Volkswirtschaft. Im Gegensatz zu einem Produktionsunternehmen ist der größte Teil ihrer Aktiva, Geldvermögen. Mittelpunkt des Bankgeschäftes ist die Vergabe von Krediten. Das heißt, die Bank verleiht auf bestimmte Zeit eine bestimmt Geldmenge. Die dafür notwendigen Mittel besorgt sie sich wiederum, indem sie von dritten leihweise Geld einnimmt. Diese beiden Aktivitäten nennt man auch Aktiv- und Passivgeschäft. Weiterhin übernimmt die Bank auch Dienstleistungen, indem sie gegen Gebühren Verwaltungsaufgaben übernimmt.
Banken und ihre unterschiedlichen Produkte
Neben der herkömmlichen Bank gibt es noch eine Vielzahl von Banken, die sich auf spezielle Anlageformen spezialisiert haben. Die große Anzahl an Banken beruht darauf, dass heutzutage ohne Kontoverbindung die Zahlung von Lohn, Gehalt, Miete, Strom oder Wasser kaum noch möglich ist. Geschätzte 93 Millionen Girokonten gibt es allein in Deutschland. Der zentrale Kreditausschuss hat schon 1995 die Empfehlung ausgesprochen, ein Girokonto für jedermann zu ermöglichen. Damit ermöglichen die Banken jeder Person die Eröffnung eines Girokontos, sofern nicht im Einzelfall schwerwiegende Gründe dagegen sprechen. Nicht einmal ein negativer SCHUFA-Eintrag ist ein Hindernis, ein Konto zu erhalten. Neben dem bekannten Girokonto, gibt es eine Vielzahl von Finanzprodukten, welche Banken anbieten. Einige Kreditinstitute haben sich speziell auf bestimmte Produkte spezialisiert. So zum Beispiel auch die Festgeld Bank. Sieht man sich heute an, wer alles die Rubrik Festgeld bedient, so stellt man fest, dass sich die Anzahl der Festgeld Banken in den letzten Jahren vervielfacht hat. Sogar Automobilkonzerne bieten schon die Anlageform des Festgeldes an. Festgeld sind frei verfügbare Geldbeträge, welche vor allem die privaten Anleger für einen bestimmten Zeitraum auf ein Termingeldkonto bei einer Bank hinterlegen. Als Gegenleistung erhält der Sparer einen höheren, als den normal üblichen Zinsbetrag. Natürlich ist die Höhe der Zinsen immer von der Laufzeit und dem Zeitpunkt der Geldanlage abhängig. Andere Banken hingegen haben sich auf das sogenannte Tagesgeld spezialisiert. Klassische Tagesgeld Banken beschäftigen sich mit der Verzinsung und der täglichen Verfügbarkeit von Geld. Zu beachten ist jedoch, dass diese Konten keinesfalls als Lohn- oder Gehaltskonten genutzt werden können. Die herkömmliche Tagesgeld Bank bietet ein separates Konto, welches als Geldanlage oder zum Sparen gedacht ist.
Banken im Internet
Banken im Internet, das sind Online Banken. Diese haben oftmals keine Filialen, nur wenig Personal und sind deswegen oft auch preiswerter. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Online Banken. Der Vorteil einer solchen Bank liegt darin, dass man keine, beziehungsweise nur sehr geringe Gebühren für die Kontoführung bezahlt. Der Grund dafür ist der geringere Kostenaufwand, welchen die Online Banken gegenüber herkömmlichen Banken haben. Wer beim Vergleich seines Kontoanbieters auf den persönlichen Kundenberater verzichten kann und mit einem online Kundenservice zufrieden ist, kann bei einer Online Bank einiges an Geld sparen. Der Vergleich lohnt! Ein weiterer Vorteil von Online Banken ist, dass man häufig ansehnliche Zinsen für sein Guthaben kassieren kann. Auch wenn diese Banken oftmals keine Geschäftsstellen haben, so kann man dennoch problemlos mit der Geldkarte an bestimmten Geldautomaten kostenlos Bargeld abheben. Außerdem bieten viele Online Banken auch einen Depotservice an. Auch hier sind Order- und Depotgebühren häufig niedriger als bei den konventionellen Anbietern.










